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Wurzeln & Knollen

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Was im April zu tun ist

Posted on 1. April 2025 by Pia

Der April ist der Monat, in dem der Frühling in schnellen Schritten kommt. Die Natur erwacht endgültig, die ersten Blüten öffnen sich und das Bodenleben ist aktiv. Jetzt gibt es viel zu tun, um den Garten auf die Hauptwachstumsphase vorzubereiten.

Aussaat im Freiland
Im April können viele Gemüsesorten endlich direkt ins Freiland gesät werden.

  • Gemüse säen: Pflanzen wie Möhren, Radieschen, Rote Beete, Spinat, Zwiebeln und Erbsen können jetzt direkt in vorbereitete Beete gesät werden. Der Boden sollte leicht erwärmt und locker sein.
  • Kräuter säen: Kälteunempfindliche Kräuter wie Dill, Schnittlauch und Petersilie lassen sich jetzt ebenfalls aussäen. Ein sonniger, windgeschützter Platz fördert die Keimung.
  • Saatreihen markieren: Markiere die Saatreihen mit kleinen Pflanzstäben oder Steinen, damit du später Unkraut von den Jungpflanzen unterscheiden kannst.

Vorziehen von Jungpflanzen im Haus oder Gewächshaus
Einige Pflanzen benötigen längere Wachstumsphasen und können im April drinnen oder im Gewächshaus vorgezogen werden.

  • Kälteempfindliches Gemüse vorziehen: Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini können weiterhin auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen werden. So sind die Pflanzen im Mai kräftig genug für das Auspflanzen.
  • Kleinen Pflanzen ausreichend Licht bieten: Stelle die Anzuchttöpfe an ein sonniges Fenster oder nutze eine Pflanzenlampe, um ein „Vergeilen“ der Pflanzen zu vermeiden, also das Entstehen langer, dünner Triebe.
  • Vereinzelung der Keimlinge: Sobald die Jungpflanzen kräftiger geworden sind, solltest du sie pikieren. Das fördert das Wurzelwachstum und ermöglicht eine gesunde Entwicklung der Pflanzen.

Pflege der Obstbäume und Beerensträucher
Im April beginnt das Wachstum bei Obstbäumen und Sträuchern. Eine gute Pflege ist jetzt für die Ernte.

  • Frühjahrsdüngung: Eine Gabe von organischem Dünger, wie Kompost oder spezieller Obstdünger, stärkt die Pflanzen und unterstützt die Blüten- und Fruchtbildung.
  • Schädlingskontrolle: Überprüfe Obstbäume und Sträucher auf erste Anzeichen von Schädlingen wie Blattläuse und Raupen. Bei Befall kannst du natürliche Methoden wie Nützlinge oder Pflanzenjauchen einsetzen.
  • Erdbeeren pflegen: Entferne abgestorbene Blätter bei Erdbeerpflanzen und lockere den Boden um die Pflanzen herum. Ein Stroh- oder Rindenschicht schützt die Früchte später vor Schmutz und Fäulnis.

Gemüse und Kräuter ins Freie setzen
Sobald die Temperaturen konstant mild bleiben, können die ersten robusten Gemüsesorten und Kräuter ins Freiland gepflanzt werden.

  • Jungpflanzen abhärten: Setze die vorgezogenen Pflanzen tagsüber an geschützte, halbschattige Plätze im Freien, damit sie sich an die Außenbedingungen gewöhnen. Das Abhärten stärkt die Pflanzen.
  • Pflanzung von frühen Gemüsesorten: Salate, Kohlrabi, Spinat und Mangold vertragen leichten Frost und können bei mildem Wetter ins Beet. Achte dabei auf den Pflanzabstand, um Konkurrenz um Licht und Nährstoffe zu vermeiden.
  • Kräuter pflanzen: Mehrjährige Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei können ebenfalls ins Freiland gesetzt werden. Sie gedeihen am besten in durchlässiger, humusarmer Erde und an sonnigen Standorten.

Kompost umsetzen und verteilen
Im April ist die beste Zeit, um Kompost zu verteilen und somit die Böden zu verbessern.

  • Komposthaufen umsetzen: Wenn du im letzten Jahr einen Komposthaufen angelegt hast, setze ihn jetzt um, um den Zersetzungsprozess anzuregen und gut verrotteten Kompost freizugeben.
  • Kompost auf Beete verteilen: Verteile eine dünne Schicht reifen Kompost auf den Beeten. Das liefert wichtige Nährstoffe und verbessert die Bodenstruktur, was Pflanzenwachstum und Wasserhaltevermögen fördert.
  • Gründüngung einsäen: Wenn du ein Beet noch nicht nutzen möchtest, kannst du eine Gründüngung wie Klee oder Senf einsäen. Diese Pflanzen lockern den Boden und bereichern ihn mit Stickstoff.

Rasenpflege im Frühling
Nach dem Winter benötigt der Rasen im April besondere Pflege, um kräftig und grün zu wachsen.

  • Rasen vertikutieren: Entferne Moos und Rasenfilz mit einem Vertikutierer, damit der Rasen besser belüftet wird und Wasser sowie Nährstoffe besser aufnehmen kann.
  • Nachsäen und Lücken schließen: Falls dein Rasen kahle Stellen aufweist, säe dort Rasensamen nach. Eine dünne Schicht Erde und regelmäßiges Gießen helfen bei der Keimung.
  • Düngen: Ein Frühjahrsdünger sorgt für einen kräftigen Start ins Jahr. Achte darauf, den Rasen nach dem Düngen ausreichend zu bewässern, damit die Nährstoffe gut aufgenommen werden.

Nützlingsförderung und Insektenfreundlichkeit
In einem naturnahen Garten finden Nützlinge wie Bienen und Marienkäfer einen Lebensraum. Im April kannst du viel dafür tun, um sie zu unterstützen.

  • Insektenfreundliche Pflanzen setzen: Säe oder pflanze Frühblüher wie Löwenzahn, Veilchen oder Krokusse. Diese Blumen bieten Nützlingen bereits im Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle.
  • Insektenhotel aufstellen: Ein Insektenhotel hilft Wildbienen und anderen Insekten, einen sicheren Brutplatz zu finden. Achte darauf, dass das Hotel an einem sonnigen, regengeschützten Platz steht.
  • Nistkästen für Vögel: Hänge Nistkästen an Bäumen auf, um heimischen Vogelarten Brutplätze zu bieten. Vögel helfen bei der Schädlingsbekämpfung, indem sie Insekten und deren Larven fressen.

Pflege der Zierpflanzen und Blumenbeete
Auch die Blumenbeete und Zierpflanzen benötigen im April Aufmerksamkeit, damit der Garten in voller Pracht erblüht.

  • Frühblühende Zwiebelpflanzen pflegen: Entferne welke Blüten von Tulpen, Narzissen und Krokussen, damit die Pflanzen Energie für das kommende Jahr sammeln können. Die Blätter sollten jedoch erst nach dem Verwelken abgeschnitten werden.
  • Sommerblumen aussäen: Samen von einjährigen Sommerblumen wie Sonnenblumen, Cosmeen und Ringelblumen können jetzt im Freiland gesät werden. Sie werden im Sommer für farbenfrohe Beete sorgen.
  • Rosen pflegen: Wenn die Forsythien blühen, ist der ideale Zeitpunkt, um Rosen zu schneiden. Entferne abgestorbene oder kranke Triebe und kürze gesunde Triebe auf 3-5 Knospen.

Schädlinge und Krankheiten vorbeugen
Im Frühling vermehren sich Schädlinge und Krankheiten wieder schneller. Durch Vorsorge und regelmäßige Kontrolle lassen sich größere Probleme vermeiden.

  • Blattläuse beobachten: Blattläuse tauchen oft früh im Jahr auf. Entferne sie bei leichtem Befall mit einem Wasserstrahl oder setze Marienkäfer als natürliche Gegenspieler ein.
  • Pflanzenjauchen verwenden: Brennnesseljauche wirkt als natürlicher Dünger und stärkt die Pflanzen. Eine Jauche aus Ackerschachtelhalm schützt vor Pilzerkrankungen und stärkt die Pflanzenzellen.
  • Bodenpflege zur Krankheitsvorbeugung: Ein gut vorbereiteter Boden mit ausreichender Nährstoffversorgung ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Achte auf eine ausgewogene Düngung und vermeide Staunässe.

Gartengeräte und Ausstattung prüfen
Für eine erfolgreiche Saison sollten alle Gartengeräte in einwandfreiem Zustand sein.

  • Werkzeuge schärfen und reinigen: Überprüfe Gartenscheren, Spaten und Hacken. Reinige sie und schärfe die Klingen, um das Arbeiten im Garten zu erleichtern.
  • Bewässerungssystem testen: Prüfe Schläuche, Bewässerungssysteme und Wasseranschlüsse auf Dichtheit und Funktion. Repariere oder ersetze defekte Teile, um spätere Überraschungen zu vermeiden.
  • Pflanzhilfen und Rankgitter vorbereiten: Richte Rankhilfen für Kletterpflanzen wie Bohnen oder Erbsen ein und bereite Pflanzenstützen vor, damit die Pflanzen sicher wachsen können.

Fazit
Der April ist ein arbeitsintensiver Monat im Kleingarten, in dem die Vorbereitungen für die Hauptwachstumsphase abgeschlossen werden. Durch gezielte Aussaat, Pflege und Pflanzung legst du jetzt den Grundstein für eine reiche Ernte und üppige Blütenpracht im Sommer. Vom Anlegen der Beete und dem Schutz der Pflanzen vor Schädlingen bis hin zur Förderung von Nützlingen gibt es viel zu tun, um den Garten lebendig und gesund zu halten. Wer die April-Arbeiten gründlich angeht, schafft optimale Bedingungen für eine erfolgreiche und erfüllende Gartensaison.

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